Zum Abschluss des Jahres 2014 hat sich die RSH überlegt, wie man sozial Gutes tun kann.

Zwillinge werden im Jahre 2005 geboren, davon ist eins schwerstens behindert. Das gesunde Kind wird mit nach Hause genommen, das mit mehrfach komplexen Fehlbindungen geborene Kind im Krankenhaus zurückgelassen. Nach etlichen Operationen zeigt das Kind nunmehr aber einen immensen Lebenswillen und kämpft für sein weiteres Dasein. Doch wer will ein schwerstbehindertes Kind, das taubstumm ist, auf die Dialyse angewiesen ist und nie ohne Pflege auskommen wird? Eine Krankenschwester und bereits dreifache Mutter adoptierte dieses Kind schließlich, als es ein halbes Jahr alt war, und erlebte in den letzten Jahren ein Ämter-Martyrium: Es gibt für das Kind kaum bzw. keine Unterstützung, das Jugendamt Erlangen-Höchstadt/Aisch hat die Akte des kleinen Mannes geschlossen, Sozialamt, Krankenkasse verweisen auf den Klageweg bei den Sozialgerichten. Die Mutter, die in der Zwischenzeit nun selbst krank wird, ist nervlich und finanziell am Ende. Man lässt die Familie von Seiten der tollen „Wir helfen allen“-Gesellschaft allein.

Grund genug für uns als Solidargemeinschaft, der Mutter eine Geldspende zu überreichen und - was in unseren Augen viel wichtiger ist - der Allgemeinheit mal die Augen zu öffnen, dass Deutschland auch im Jahre 2015 manche Probleme einfach vergisst, nämlich seine eigenen Kinder!

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